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Impressionen aus Äthiopien von Christoph Landes |
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Kinder in einem Dorf in der Nähe von Nazareth.
In der Gegend von Nazareth hat MCC und amerikanische Missionare die Grundlagen der Meserete Kristos Kirche (MKC) gelegt. Außerhalb der Stadt ist eine riesige Zuckerrohrplantage. Auf dem Plantagengelände sind mehrere Dörfer – teilweise mit MKC-Gemeinden. Das Mennonitische Hilfswerk (MH) unterstützt dort ein Kleinkreditprogramm des MKC-Hilfswerks RDA.

Ein Marktstand in Mojo.
Nach der ersten Partnerschaftsreise von Vertretern und Vertreterinnen aus der Arbeitsgemeinschaft Mennonitscher Gemeinden in Deutschland (AMG) nach Äthiopien im Jahr 2000 hat Roswitha Funck für die Gemeinde in Mojo Kontakt zum Weltgebetstag hergestellt. Durch Gelder vom Weltgebetstag konnte dort dann ein Kleinkreditprogramm begonnen werden. Diese Frau hat einen gut gehenden Marktstand in Mojo.
Eine Wasserstelle am Straßenrand.

Frauen in Boricha – ein Treffen der Kleinkreditgruppe.
Die Boricha-Region ist klimatisch eigentlich nicht so schlecht gestellt. Dann sind drei Jahre hintereinander die Regenfälle ausgeblieben – das Ergebnis war eine große Hungerkatastrophe. Das RDA hatte in Absprache mit der Regierung 2000 ein Hilfsprogramm begonnen. Nachdem die ersten Jahre der Nothilfe vorbei waren, wurde mit einem Kleinkreditprogramm begonnen. Die stehende Frau berichtet von ihren Erfahrungen in dem Programm.
Diese Hilfswerksarbeit der MKC hat bei den Menschen Interesse am christlichen Glauben geweckt - auch bei Menschen in der Region, die nicht in Dörfern leben, die unterstützt wurden. Eine Gemeinde ist entstanden, von der aus mehrere Außenstellen gegründet wurden.

Kinder in der Kera-Gemeinde der MKC.
Das IMO-Patenschaftsprogramm wurde in der Tele-Bulgari-Gemeinde begonnen. Nachdem die Gemeinde umgezogen ist nennt sie sich jetzt „Kera“. Das bedeutet wohl: in der Nähe des Schlachthofes. Durch die Gemeinde und RDA werden über 100 Kinder unterstützt.

Ein junger Mann verkauft Früchte am Straßenrand.
In einer Stadt ca. 4 Stunden westlich von Addis hatten wir einen Stopp gemacht. Roswitha Funck hat im Gespräch mit jungen Männern erfahren, dass nach der Schule kaum Arbeitsmöglichkeiten sind. Dieser junge Mann hat ein kleines Einkommen durch Obstverkauf.
Das Foto gehört in die Reihe „Kera-Gemeinde“. Ein Kind dieser Mutter ist im Patenschaftsprogramm. Die Familie wohnt in ärmlichen Verhältnissen. Ihre Einkommensmöglichkeit besteht darin, dass sie gelegentlich für andere Leute Wäsche wascht.

Das Foto gehört in die „Boricha-Reihe“. Die Gemeinde, die entstanden ist, hatte kein Gemeindehaus. Bei einem Besuch aus der AMG 2005 wurden wir aufgefordert, dafür zu beten, dass die Gemeinde ein Grundstück kaufen kann und ein Haus bauen kann. Die Gemeinde Bechterdissen brachte die Gebetserhörung und hat Unterstützung für Grundstückskauf und den Bau gegeben.

Der gleiche Gottesdienst wie oben, nur von der anderen Seite bei der Predigt.

Festtag in Boricha.
Aus Anlass der Grundsteinlegung für das Kirchengebäude gab es ein Fest. Die Gäste aus Europa werden extra bewirtet – das ist kulturell so, dass die Gastgeber eigentlich nicht mit den Gästen essen. Die Einheimischen Essen für sich – das tut der Stimmung keinen Abbruch.

Kaffeezeremonie in Wolisso.
Bei festlichen Anlässen gibt es Kaffee. In Wolisso hat das Hilfswerk den Bau eines Hauses für finanziert. Hier können Frauen wohnen, die wegen HIV in der Familie stigmatisiert sind und kaum Wohnung finden können.

Wasserversorgung am College in Nekemt.
In der Wollegaregion im Sprachgebiet der Oromo baut die MKC ein College auf. Die Wasserversorgung besteht bisher nur aus einem Brunnen mit schlechter Wasserqualität.
Christoph Landes
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