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Der erneute Ruf nach Afrika
„Ich bin der Herr, dein Gott, der dich lehrt zu deinem Nutzen, der dich leitet auf dem Weg, den du gehen sollst.“ Jes 48,17
 Johann und Lydia Isaak Wir sind Johann und Lydia Isaak, haben drei
erwachsene Töchter, die bereits ihre eigenen Familien haben. Geboren und
aufgewachsen sind wir in Russland. Mit 14 Jahren hat sich meine Frau
für Jesus entschieden und geht seit dem den Weg mit ihm. Ich habe mich
ebenfalls als Kind für Jesus entschieden, jedoch habe ich 1979 meine
Beziehung zu Gott erneuert.
Nach unserer Heirat sind wir, im Juni 1979 nach Deutschland umgezogen.
Hier habe ich meinen beruflichen Werdegang fortgesetzt und nebenbei mit
Lydia ehrenamtlich für die Zentral-Afrika-Mission gearbeitet, u. a.
maschinelle Bearbeitung von christlichem Schriftmaterial für Afrika.
Im Frühjahr 1985 bin ich aus Neugier mit dem Missionsleiter der
Zentral-Afrika-Mission nach Afrika (Kongo, Zaire) mitgereist. Nachdem
ich dort einen kanadischen Missionar namens John Esau kennen gelernt
hatte, bin ich mit ihm zwei Wochen lang durchs Land gereist, habe mir
die Projekte und die Arbeit von Missionaren genau angesehen und war
davon sehr angetan. Nach diesem Aufenthalt wurden wir von Gott berufen
für ihn in die Mission zu gehen.
Bereits im Herbst 1986 sind wir für die französische Mission „MEDAF“, in
Zusammenarbeit mit dem DMMK, in den Tschad ausgereist. 1988 sind wir
dann für 2 Jahre zurück nach Deutschland gekommen. Anschließend sind wir
von 1990 bis 1993 mit einer kleinen Unterbrechung wegen eines
Bürgerkriegs wieder in den Tschad ausgereist. Der Grund für unsere
Rückkehr nach Deutschland war die schulische und berufliche Ausbildung
unserer Kinder.
Der Wunsch, wieder in die Mission zu gehen, nach dem unsere Kinder
erwachsen sind, lag mir immer auf dem Herzen. Im Januar 2007 reiste ich
mit dem DMMK-Missionssekretär Willi Ferderer und einer Reisegruppe des
DMMK in den Senegal. Das Land legte sich mir ans Herz, nachdem ich die
Not der Menschen gesehen und erfahren hatte, dass es nur wenig
Missionare und einen sehr geringen Prozentsatz an einheimischen Christen
im Senegal gibt. Das Land und seine Menschen haben mich nicht mehr los
gelassen und nach viel Gebet, beschlossen wir in den Senegal zu gehen. …
Wir wurden von der Mission "Inter Sénégal (MIS)" eingeladen, in Thies
zu arbeiten. Von der deutschen Seite sind wir mit dem DMMK und über die
DMG, in Verbindung mit unserer Waldbröler Heimatgemeinde, der „Christen
Mennoniten- Brüdergemeinde“ und Freunden nach Afrika ausgesandt worden
und leben und arbeiten seit Anfang Februar 2010 im Land.
Meine Aufgabe besteht u.a. darin, die Fertigstellung des Krankenhauses
„Barthimée“ in Thiès voran zu treiben und zu überwachen, den Bau eines
weiteren MIS -Verwaltungshauses mit Gästezimmern zu koordinieren,
Brunnenbau und andere Projekte zu begleiten und dabei auch persönliche
Evangelisation in den Dörfern zu betreiben. Lydia, meine Frau, hilft bei
der Betreuung von Mutter-Kind-Projekten in den Dörfern mit und hat die
Gästebetreuung der MIS in Thiès übernommen.
Gebetsanliegen:
- Gottes Führung im Dienst und finanzielle Unterstützung
- Offenheit der Menschen in Senegal für das Wort Gottes
- Kraft, Weisheit und Ausdauer für die Missionare und Mitarbeiter der MIS
Kontakt:
Mission Inter-Senegal
B.P 715
Thies Senegal
E-Mail:
johnannisaak57(at)web(punkt)de
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