Aknunft in Chingola, Sambia

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Von Mitte Mai bis Anfang August waren wir wieder in Deutschland, wo wir bei Katjas Eltern in Weissach bei Leonberg wohnen durften. Wir erlebten intensive Tage, die vollgepackt waren mit vielen Besuchen (Freunde, Familie und Gemeinden) sowie allen notwendigen Vorbereitungen für Sambia.

Immer wieder hatten wir die Möglichkeit in verschiedenen Mennonitengemeinden oder anderen Gemeinden zu Gast zu sein, die Predigt zu halten und/oder von unserem bevorstehenden Dienst in Sambia zu berichten. Es war wertvoll, dass wir diese Besuche machen konnten, denn wir hatten den Eindruck, dass wir jedes Mal auf eine ganz andere Art und Weise Resonanz erfuhren und reich beschenkt wurden.

Als besonders hilfreich und ermutigend erlebten wir die enge Verbindung zu unserer Heimatgemeinde in Backnang. Dort haben wir eine Woche bei Tobias und Anna Dyck in BK-Sachsenweiler gewohnt und so Zeit und kurze Wege für viele Begegnungen mit den Backnanger Geschwistern gehabt. Es war einfach schön zu sehen und zu erleben, dass ein großes Interesse an uns und unserem Dienst besteht und wir im Gebet mitgetragen werden. Am 23. Juli wurden wir in einem Gottesdienst in Backnang unter Mitwirkung von Martin Kocher [Liebenzeller Mission] und Christian Hege [DMMK] ausgesandt.

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Wir sind aber auch sehr dankbar, dass Zeit für Freunde und Familie nicht zu kurz kam. Das war uns wichtig, denn es waren gleichzeitig auch wertvolle Zeiten des Auftankens. Wir sind wirklich super dankbar diese "Zwischenzeit" gehabt zu haben mit allem was an Schönem und manchmal Anstrengendem darin war. Es hat uns auch klar vor Augen geführt, dass Mission kein Einzelkämpfertum ist, sondern von vielen, vor allem auch von Gemeinden und letztlich unserem HERRN getragen wird.

Inzwischen sind wir nun an der Amano Schule in Sambia angekommen. Natürlich sind wir noch dabei uns hier einzuleben und unseren Platz zu finden! Aber für den Anfang fühlen wir uns schon recht wohl und lernen uns Schritt für Schritt hier zurecht zu finden: Bemba, Linksverkehr, Buckelpisten, überall roter Staub, schöne Sonnenuntergänge, neue Speisen, aber auch Supermärkte, die fast alles anbieten, gehören zu den neuen Eindrücken. Wir haben auch direkt erlebt, dass in Sambia nicht alles nach Plan läuft. So fiel unser "Welcome to Zambia" Kurs in Lusaka ganz kurzfristig aus und wir kamen eine Woche früher als geplant nach Amano, was aber auch nicht schlecht war.

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Seit einigen Tagen sind hier auf dem Schulgelände alle ganz eifrig damit beschäftigt den nächsten Term vorzubereiten, denn am 4. September ist es soweit und die Schule beginnt wieder! Wir freuen uns, dass es jetzt bald so richtig losgeht und dass wir dabei sind. Wir sind Gott so dankbar, dass wir uns hier in die Kinder und Mitarbeiter investieren können und uns so in seinem wunderbaren Reich einbringen dürfen.