Johann und Lydia Isaak

Zum zweiten Mal in der Mission in Afrika

„Ich bin der Herr, dein Gott, der dich lehrt zu deinem Nutzen, der dich leitet auf dem Weg, den du gehen sollst.“ Jes 48,17files/dmmk/projekte/Senegal/Johann Marche Foto 013.JPG

Wir sind Johann und Lydia Isaak, haben drei erwachsene Töchter, die bereits ihre eigenen Familien haben. Geboren und aufgewachsen sind wir in Russland. Der Senegal legte sich mir aufs Herz, nachdem ich die Not der Menschen gesehen und erfahren hatte, dass es nur wenig Missionare und einen sehr geringen Prozentsatz an einheimischen Christen hier gibt. Wir wurden eingeladen, hier in Thies zu arbeiten und kooperieren vor Ort mit dem amerikanischen Mennonite Mission Network (MMN). Von der deutschen Seite sind wir mit dem DMMK und über die DMG, in Verbindung mit unserer Waldbröler Heimatgemeinde, der „Christen Mennoniten- Brüdergemeinde“ und Freunden nach Afrika ausgesandt worden und leben und arbeiten seit Anfang Februar 2010 im Land.

Unsere Aufgabe besteht vor allem darin, Kontakte zur Bevölkerung aufzubauen. Wir haben daher Dorfentwicklungsprogramme mit Brunnenbau, Sanitäranlagen etc. ins Leben gerufen und betreiben dabei auch persönliche Evangelisation in den Dörfern, starteten andere Projekte wie Gefängnisseelsorge und den Bau einer Bibelschule. Lydia, meine Frau, hilft bei der Betreuung von Mutter-Kind-Projekten in den Dörfern mit und arbeitet in der örtlichen christlichen Bibliothek mit.

Der Senegal ist zu 95% islamisch geprägt, allerdings ist die Regierung und Verfassung (noch) säkular, also von der Religion getrennt. Daher gibt es auch Religionsfreiheit.

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Im Laufe der Jahr haben wir eine sehr gute Beziehung zu einigen Dörfern in der Umgebung aufgebaut.

Außerdem arbeiten wir in den Gefängnissen der Stadt (Gottesdienste, Seelsorge, Besuchsdienst) und im Hospital Barthimee. Dort hilft Johann meist in technischen Dingen mit und berät die Administration. und versuchen den dort lebenden Menschen auf allen Gebieten zu helfen. So haben wir schon Brunnen und Wasserleitungen, Sanitärräume usw. gebaut, immer zusammen mit der Dorfbevölkerung.

In der Umgebung von Thiès entsteht gerade auch ein Theologisches Seminar, was von Johann mit entworfen wurde und wo er zur Beratung gerufen wird. 

Lydia dient auch wöchentlich in einer christlichen Bibliothek am Ort, wo vor allem junge Leute und Studenten hinkommen.

 

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